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Suchmaschinenoptimierung: Was ist SEO?

suchmaschinenoptimierung - was ist seo

📝 Inhaltsverzeichnis:

Wer sich über Digitales-Marketing informiert, wird früher oder später auf den Begriff SEO treffen. SEO steht für „Search Engine Optimization“, was sich ins Deutsche mit Suchmaschinenoptimierung übersetzen lässt. SEO ist für alle Entrepreneure wichtig, die eine oder mehrere soziale Kanäle oder Webseiten betreiben und möchten, dass diese auf Google oder einer anderen Suchmaschine möglichst weit vorne erscheinen. Ohne Suchmaschinenoptimierung ist es gerade bei hart umkämpften Keywords/Suchbegriffen nahezu unmöglich, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

In diesem Guide möchte ich die wichtigsten Fragen rund um SEO klären. Er richtet sich an Anfänger, die noch neu auf dem Gebiet sind und mit Suchmaschinenoptimierung ihre Webpräsenzen auf ein höheres Level bringen wollen.

Warum bei SEO eigentlich immer von Google die Rede ist

Bei Suchmaschinenoptimierung geht es eigentlich fast immer um Google. Andere Suchmaschinen scheinen hingegen eine untergeordnete Rolle einzunehmen. Das dürfte zumindest Anfänger überraschen, da es neben Google noch zahlreiche weitere Suchmaschinen gibt. Einige davon sind:

  • Baidu
  • Bing
  • DuckDuckGo
  • Ecosia
  • Yahoo
  • Yandex

Bis auf Baidu, das für SEO in China tatsächlich eine noch größere Bedeutung als Google einnimmt, nehmen die anderen Suchmaschinen in puncto Suchmaschinenoptimierung eine untergeordnete Rolle ein. Das liegt aber auch nur daran, dass Google in China größtenteils blockiert ist. Außerhalb von China ist Google jedoch unumstritten die Nummer Eins und das hat einen guten Grund. So nutzen beispielsweise in Deutschland rund 93 % der Menschen Google. In anderen Ländern sind die Zahlen ähnlich. Damit steht außer Frage, dass Google die mit Abstand meistgenutzte Suchmaschine ist. Es gibt infolgedessen keinen plausiblen Grund, seine Webpräsenzen für andere Suchmaschinen zu optimieren.

Kurzer Randnotiz: Die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist nach Google zwar YouTube, da es sich hier allerdings um Video-Content handelt, gehen wir in diesem Artikel nur auf die „klassischen“ Suchmaschinen ein.

Google Suche

Welche Arten von Suchmaschinenoptimierung gibt es?

Suchmaschinenoptimierung ist ein breit gefächerter Begriff und damit verbundene Marketingstrategien können sehr vielschichtig sein. Daher ist es sinnvoll, eine Unterscheidung vorzunehmen. Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von SEO unterschieden: OnPage SEO und OffPage SEO. OnPage SEO bezieht sich auf alle Maßnahmen, die direkt auf den sozialen Kanälen oder Webseiten erfolgen. OffPage SEO sind hingegen Maßnahmen, die außerhalb stattfinden. Neben dieser Unterscheidung wird häufig von Black Hat SEO, Grey Hat SEO und White Hat SEO gesprochen.

OnPage SEO

OnPage SEO wird direkt auf einer Webseite durchgeführt. Dabei geht es in erster Linie um hochwertigen Content beziehungsweise Inhalte mit Mehrwert. Gerade in Zeiten von ChatGPT wissen viele Entrepreneure nicht, wie sie sich mit ihrem Content von der Konkurrenz abheben sollen. Dabei ist das einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche OnPage-SEO-Optimierung. Hochwertiger Content sollte:

  • Ansprechend präsentiert werden
  • Einen roten Faden haben
  • Einzigartig sein
  • Gut lesbar sein
  • Interaktive Elemente umfassen
  • Medien umfassen
  • Relevant sein
  • Zielgruppengerecht sein

Die Anforderungen sind also nicht ganz ohne. Genau das ist der Grund, weswegen viele Unternehmen nach wie vor auf KI-generierten Content verzichten und lieber professionelle Texter engagieren. In jedem Fall sollten Entrepreneure – unabhängig von der Qualität – den Content von Mitbewerbern nicht einfach kopieren. Sollten sie das eins zu eins tun, werden die Inhalte von Google als Duplicate Content gewertet, was eine Abstrafung zur Folge haben kann. Bei OnPage SEO geht es jedoch nicht nur um den Content, sondern auch um technische Aspekte. Die technische Optimierung umfasst unter anderem:

  • Canonical Tags
  • Mobile Optimierung
  • Nutzung einer XML-Sitemap
  • Optimierung der Ladegeschwindigkeit
  • SSL-/TLS-Verschlüsselung
  • Strukturierte URLs

An dieser Stelle möchte ich die Relevanz der mobilen Optimierung hervorheben. In der Vergangenheit war es nicht allzu wichtig, bei seinen Webpräsenzen auf ein Responsive Webdesign zu setzen oder sie anderweitig für mobile Geräte zu optimieren. Heutzutage ist das nicht mehr der Fall, da ein beträchtlicher Teil der Internetnutzer mit ihrem Smartphone oder Tablet surft. Ganz zu schweigen davon, dass inzwischen auch Google Wert auf mobile Optimierung legt. Wer diesen Punkt vernachlässigt, muss mit schlechteren Rankings rechnen.

OffPage SEO

Beim OffPage SEO geht es in erster Linie um den Aufbau von externen Links. Diese Links werden auch als Backlinks bezeichnet und fungieren gewissermaßen als Empfehlungen, wodurch sie den Trust einer Webseite erhöhen. Es gibt viele Maßnahmen für den Linkaufbau und theoretisch können Entrepreneure warten, bis ihre sozialen Kanäle oder Webseiten von Dritten verlinkt werden. Dafür gibt es jedoch keine Garantie, weswegen sich viele für den Kauf von Links entscheiden. Unabhängig von der Linkbuilding-Strategie gilt es beim Linkaufbau einige Dinge zu berücksichtigen, darunter:

  • Aufbau eines natürlichen Linkprofils
  • Diversifizierung von Linkquellen
  • Hochwertige Gastbeiträge
  • Thematische Relevanz der Links
  • Variation von Ankertexten

Der wichtigste Punkt ist unumstritten ein natürlicher Aufbau. Vor allem bei gekauften Links kann es schnell passieren, dass das Linkprofil von Google als unnatürlich wahrgenommen wird. Das kann im schlimmsten Fall zu einer Abstrafung führen, welche die gesamte Webseite betrifft und mit dem Verlust von Rankings einhergeht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Qualität vor Quantität. Während es früher vor allem auf die Anzahl an Links ankam, haben die zahlreichen Google Updates dazu geführt, dass die Qualität eine weit größere Rolle einnimmt. Genau genommen können zu viele Links, sofern sie eine schlechte Qualität haben oder gar als Spam gelten, den Rankings einer Webseite schaden.

Black Hat SEO

Black Hat SEO bezieht sich auf alle Maßnahmen im Bereich des SEO, bei der die Richtlinien von Google bewusst missachtet werden, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Solange sie kein geltendes Recht verletzen, sind die Praktiken aus rechtlicher Sicht unbedenklich, aber Google kann bei Verdacht eine Abstrafung verhängen. Die Abstrafung kann sich nicht nur durch die Herabstufung von Rankings äußern. Bei schweren Verstößen ist es sogar möglich, dass Google die Seite komplett aus dem Index entfernt. Nach wie vor gängige Black-Hat-SEO-Techniken sind:

  • Automatisierter Content
  • Clickbaits
  • Fake Reviews
  • Linkfarming
  • Keyword Stuffing
  • Negatives SEO
  • Private Blog Networks (PBNs)
  • Versteckte Links

Sie alle haben theoretisch das Potenzial, die Rankings einer Webseite zu verbessern und dadurch die organischen Besucherzahlen zu erhöhen. Dafür können sie – wie zuvor erwähnt – eine Abstrafung mit sich bringen. Negatives SEO ist die einzige Black-Hat-SEO-Technik, die nicht auf eine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung der Rankings abzielt. Sie wird bei Konkurrenten angewandt und äußert sich unter anderem durch den Aufbau von schlechten Backlinks, DDoS-Angriffe oder gefälschte Rezensionen. Solche Techniken sind oft illegal und können rechtliche Konsequenzen mit sich bringen.

Grey Hat SEO

Grey Hat SEO ist eine Mischung aus Black Hat SEO und White Hat SEO. Es umfasst alle Techniken, die nicht komplett gegen die Richtlinien von Google verstoßen. Damit gehen sie bis an die Grenze des Erlaubten. Wie Black-Hat-SEO-Techniken ermöglichen Grey-Hat-SEO-Techniken schnelle Fortschritte, aber das Risiko einer Abstrafung ist deutlich geringer. Beim Grey Hat SEO geht es vor allem darum, Lücken im Google Algorithmus zu finden und diese zur Ausarbeitung einer guten Strategie zu nutzen.

White Hat SEO

Im Gegensatz zum Black Hat SEO und dem Grey Hat SEO verstößt White Hat SEO gegen keinerlei Richtlinien. Alle getätigten Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung erfolgen im Rahmen der Vorgaben von Google. White Hat SEO ist zugegebenermaßen nicht der schnellste Ansatz. Es kann sehr lange dauern, bis sich die ersten Erfolge bemerkbar machen. Dafür haben White-Hat-SEO-Techniken den Vorteil, dass eine Abstrafung praktisch ausgeschlossen ist. Generell müssen sich Entrepreneure weniger Sorgen um volatile Rankings machen. Das wiederum geht im Optimalfall sowohl mit einem dauerhaften Erfolg als auch dauerhafter Sichtbarkeit einher.

Die wichtigsten Google Updates

Die heutige Suchmaschinenoptimierung lässt sich nur bedingt mit dem SEO in der Vergangenheit vergleichen. Das liegt daran, dass vor nicht allzu langer Zeit Techniken funktionierten, die heutzutage keinen Erfolg mehr bringen. Nehmen wir als Beispiel eine Exact Match Domain mit gespinntem Content, Keyword Stuffing und massenhaft Spam-Backlinks. In den Anfangszeiten des SEO hätte eine solche Webseite voraussichtlich viel Erfolg gehabt. Mittlerweile würde sie innerhalb kürzester Zeit abgestraft. Das liegt daran, dass Google im Laufe der letzten Jahre seinen Algorithmus durch Updates immer wieder verbessert hat. Werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten.

google updates

Google Panda 2011

SEO-Optimierung bedeutete in der Vergangenheit vor allem den exzessiven Einsatz von Keywords. Es gab viele Webseiten mit minderwertigem Content, die gute Rankings hatten, da sie bestimmte Keywords in einer hohen Anzahl nutzten. Der Mehrwert für die Leser war dabei nur selten von Relevanz. Diese Art von SEO-Optimierung ist seit dem Panda Update im Jahr 2011 so nicht mehr möglich. Der Einsatz von Keywords im Content spielt zwar nach wie vor eine große Rolle, aber im Vordergrund stehen hochwertige Inhalte. Das wiederum bedeutet, dass Content-Farmen, sinnfreie Inhalte oder vergleichbare Konzepte nicht mehr funktionieren. Sie haben in der Regel eine Abstrafung durch Google zur Folge.

Google Penguin 2012

Der Aufbau von Backlinks ist noch immer eines der wichtigsten Rankingkriterien. Allerdings sind Spam-Links aufgrund des Google Penguin 2012 und späteren Optimierungen dieses Updates keine sinnvolle Strategie mehr. Früher wurden Links praktisch immer als positiv bewertet. Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, ob es sich ausschließlich um minderwertige Backlinks handelte. Seit dem Google Penguin wird nicht mehr nur die Quantität der Links, sondern auch deren Qualität bewertet. Viele schlechte Links sind infolgedessen sogar schädlich für die Rankings.

Google Hummingbird 2013

Im Gegensatz zum Google Panda und Google Penguin ging es beim Hummingbird Update weniger darum, bestimmte Webseiten abzustrafen. Stattdessen sorgte das Update dafür, dass Google Zusammenhänge besser erkennen konnte. Nehmen wir als Beispiel eine Seite über Gartenarbeit. Vor dem Hummingbird Update hatte es Google weit schwerer, bei Suchbegriffen den richtigen Content anzuzeigen. Es reichte bereits aus, wenn der Suchbegriff mit Blumen anbauen, Dünger kaufen oder Unkraut entfernen zu tun hatte. Eine Seite, die sich primär mit Gartenarbeit beschäftigt hat, wurde in solchen Fällen trotz guter Rankings möglicherweise nicht vorgeschlagen.

Google Pigeon 2014

Wie SEO-Optimierung auszusehen hat, sollte auch von dem jeweiligen Standort abhängen. Das dürfte inzwischen selbsterklärend sein, wurde aber erst mit dem Pigeon Update wirklich in den Algorithmus von Google integriert. Seit dem Google Pigeon 2014 berücksichtigt die Suchmaschine den Standort des Nutzers. Wer beispielsweise nach einem Einkaufszentrum sucht, wird als erstes Einkaufszentren in seiner Nähe angezeigt bekommen. Dasselbe gilt auch für vergleichbare Suchbegriffe.

Google Mobilegeddon 2015

Wir sind bereits darauf eingegangen, dass die mobile Optimierung von zentraler Bedeutung für das OnPage SEO ist. Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist Google Mobilegeddon 2015. Das Update wurde aufgrund der steigenden Anzahl von mobilen Nutzern eingeführt. Es setzt gewissermaßen voraus, dass die Inhalte auf Webseiten auch für mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets optimiert sein müssen. Deshalb gehört ein Responsive Webdesign zu den Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen SEO-Optimierung. Sollte eine Webseite diesbezüglich schwächeln, kann sie sogar aus dem Index geschmissen werden.

Google Bert 2019

Für viele ist das Google Bert Update 2019 das weitreichendste Update der letzten Jahre. Das ist verständlich, denn die Auswirkungen des Updates waren immens. Statistiken zufolge wirkte sich Bert auf jede zehnte Suchanfrage aus. Bei dem Update ging es darum, durch Natural Language Processing (NLP) den Algorithmus von Google der menschlichen Sprache näherzubringen. Es ging also nicht direkt darum, bestimmte Webseiten abzustrafen. Unabhängig davon hatte das Update Auswirkungen auf soziale Kanäle und Webseiten unterschiedlicher Branchen. Wie beim Hummingbird Update ist hier Kontext das entscheidende Stichwort.

Wie groß ist die Bedeutung von SEO für den Erfolg von sozialen Kanälen und Webseiten?

Jedes Unternehmen sollte sich möglichst früh mit der SEO Bedeutung auseinandersetzen, denn SEO-Optimierung ist im digitalen Zeitalter nun mal einer der größten Erfolgsfaktoren. Selbst der verstärkte Einsatz von KI hat daran nichts geändert. Allerdings müssen sich Entrepreneure bewusst sein, dass der heutige Algorithmus von Google um einiges fortgeschrittener als früher ist. Schauen wir uns zusammenfassend noch einmal an, wieso Suchmaschinenoptimierung eigentlich so wichtig ist:

  • SEO erhöht die Glaubwürdigkeit von Webseiten
  • SEO ermöglicht höhere Konversionsraten
  • SEO ist messbar
  • SEO sorgt für eine bessere Usability
  • SEO trägt zu einer besseren Sichtbarkeit bei
  • SEO verschafft Wettbewerbsvorteile

Angesichts dieser Vorteile dürfte die SEO Bedeutung klar sein. Grundsätzlich müssen sich Unternehmen aller Branchen mit Suchmaschinenoptimierung befassen. Das ist heute so und wird sich voraussichtlich auch in Zukunft nicht ändern. Es gibt schließlich Milliarden von Menschen, die Google tagtäglich nutzen. Davon möchten verständlicherweise alle Unternehmen profitieren und eine starke Konkurrenz lässt sich nur mit einer guten SEO-Strategie ausstechen.

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